Kann Gebet Heilung schenken? Das wollte unsere Mitarbeiterin Nathalie herausfinden und hat sich zum Transformational Prayer Kurs angemeldet. Das hat sie dabei erlebt:
Mit großen Erwartungen hatte ich mich zum Grundkurs Transformational Prayer angemeldet. Dieser fand unter der Leitung eines Teams von CAMPUS FÜR CHRISTUS in Gießen statt. Transformational Prayer ist eine angeleitete Gebetsform, mit dem Ziel, unter der Führung des Heiligen Geistes innere Verletzungen, Blockaden oder hinderliche Glaubenssätze zu erkennen, sich von ihnen zu lösen und an ihrer Stelle Gottes Wahrheit persönlich anzunehmen.
Die Motivation für diese Form des Gebets gründet im Bibelwort aus Lukas 4, 18-21. Dort erklärt Jesus, dass sich die Verheißung des Propheten Jesaja durch sein Kommen erfüllt: „Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt, um den Armen die gute Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, Gefangenen zu verkünden, dass sie freigelassen werden, Blinden, dass sie sehen werden, Unterdrückten, dass sie befreit werden und dass die Zeit der Gnade des Herrn gekommen ist.“ Das war es, was ich mir sehnlichst wünschte: innere Freiheit erleben.
Ein Dreiergespräch
Neben gehaltvollen Referaten trafen wir uns an jedem Seminartag für zwei Stunden in Kleingruppen, um Transformational Prayer ganz praktisch zu erleben. Ein geschulter Moderator leitete dabei eine Person durch das Gebet, während die anderen Teilnehmenden die Zeit als stille geistliche Unterstützung begleiteten. Ziemlich aufgeregt ging ich schließlich in meine erste Gebetszeit als Empfangende. Ich spürte einen tiefen Schmerz über ein wiederkehrendes Muster in meinem Leben, von dem ich mich einfach nicht lösen konnte. Da war eine Kluft zwischen mir und Gott – und eine große Scham, die mich davon abhielt, ihm wirklich offen zu begegnen.
Man kann sich Transformational Prayer wie ein Dreiergespräch vorstellen: Eine Person bringt ein Anliegen mit. Der Moderator formuliert daraus eine Frage an Gott. Der Ratsuchende nimmt sich Zeit zum Wahrnehmen und teilt mit, welche Gedanken, Empfindungen oder Eindrücke ihm dabei kommen. Diese Eindrücke werden nicht diskutiert, sondern vom Moderator betend als Frage an Gott weitergegeben. Hier unterscheidet sich die Methode klar von einem Seelsorgegespräch: Die Zurückhaltung des Moderators ist der Schlüssel, damit der Ratsuchende Gott selbst begegnen kann.
Vom Kopf ins Herz
Als in meinem Glauben eher nüchtern-pietistisch geprägte Person hatte ich bislang nicht sehr viele Berührungspunkte mit hörendem Gebet. Entsprechend groß war mein Respekt: Würde ich wahrnehmen, wenn Gott spricht? Oder wären es nur meine eigenen Gedanken? Die Moderatorin begegnete meinen Zweifeln mit einem wertvollen Rat: „Man kann nicht gleichzeitig hören und prüfen.“ Das Prüfen darf hinterher in Ruhe geschehen – am Maßstab der Bibel.
Empathisch und sanft wurde ich angeleitet, meine Gefühle Gott hinzulegen. Ich konnte Vergebung für alte Verletzungen aussprechen und sie auch für mich selbst in Anspruch nehmen. Festgefahrene Lebenslügen konnte ich mit Gottes Hilfe widerrufen und seine Wahrheiten über mich lernen. Einen besonderen Schatz erhielt ich gegen Ende der Gebetssitzung. Ganz deutlich stiegen Worte in mir auf: Komm zu mir wie ein Kind. Ohne Schuld, Scham und Last. Ganz frei, fröhlich und lebendig. Das erinnerte mich an Jesu Worte in Matthäus 18,3. „Werdet wie die Kinder.“ Doch diesmal verstand ich: Diese Einladung gilt ganz persönlich mir. Ich darf die Tochter meines himmlischen Vaters sein. Lange hatte ich eine Distanz zu Gott gefühlt. Doch an diesem Tag lud er mich ein, ganz frei und unbeschwert sein Kind zu sein. Transformational Prayer hat bewirkt, dass längst bekannte Wahrheiten aus meinem Kopf endlich in mein Herz gewandert sind.
Erfüllt, befreit, geliebt
Nach dieser Gebetszeit fühle ich mich erfüllt vom Heiligen Geist, befreit und geliebt. Ich spüre wieder diese Verbindung, die lange Zeit verschüttet schien. Inzwischen besuche ich den Aufbaukurs und lerne dort, Transformational Prayer Gebetszeiten zu moderieren. Besonders entlastend finde ich: Nicht ich bin es, die Lösungen oder Antworten für mein Gegenüber bereithalten muss. Gott selbst spricht.
Hast du jetzt auch Feuer gefangen?
Der nächste Grundkurs ist für Januar 2027 geplant. Weitere Infos findest du unter: https://campus-d.de/transformational-prayer
Nathalie S. – Mitarbeiterin creative.lab
Zum Anfang einmal ganz kurz zusammengefasst: Wer oder was ist CAMPUS COLLECTIVE?
Wie sieht eine typische Songwriting-Session von CAMPUS COLLECTIVE aus?
Habt ihr eine persönliche Lieblingsstelle und warum?
Es ist wieder soweit: Die Zimmer sind geputzt, der Crepé-Stand steht bereit und das Wetter ist herrlich. Rund 200 Campus- und GAiN-Mitarbeitende mit ihren Familien treffen sich zur alljährlich Mitarbeitenden-Tagung „MAT” im Monbachtal bei Bad Liebenzell.
Passend zum Motto der Gästehäuser „Dem Leben begegnen” war das Kernthema der diesjährigen MAT unsere „Lebensregel”. Wie können wir in einer rastlosen Welt aufmerksam leben und die Kraft der bewussten Präsenz entdecken? Wie können wir zu wachen Zeugen werden, die achtsam und präsent durchs Leben gehen und unterbrechbar bleiben für die Nöte unserer Mitmenschen?
Der Programmablauf hat die drei Lebensregeln des Leitungsteams deutlich widergespiegelt: Wir haben großzügig auf Erfolge und neue Mitarbeitende angestoßen. Wir waren aufmerksam in der Anbetung und im Lobpreis und wir durften in aller Einfachheit gemeinsam das Abendmahl feiern. Auch unsere verschiedenen Arbeitsbereiche kam zum Ausdruck: Ob bei der Lobpreiszeit mit
Auch im Freizeitprogramm waren die Campus-Arbeitsbereiche stark vertreten. So konnten alle
C: Hilft dir diese Einstellung durch die Zeiten, in denen du mit Rückschlägen zu kämpfen hast – was du als Geschäftsmann ja gut kennst?
C: Wie gelingt es dir persönlich, integer zu bleiben, wenn du doch so viel um die Ohren hast?
Ein Abend voller Gebet
SHINE x Praystival – Eine Kombi, die es in sich hat
Ein Wochenende, das nachwirkt
Ein Wochenende, das nach außen strahlt

Biblischer Input am Vormittag
Buchtipp: Inspiration für den Alltag
Wie hat dich persönlich das Zusammenleben in den Hoffnungshäusern geprägt?