Wenn ein Mikrophon, Kopfhörer und ein Tennisschläger ins Lager vom Nürnberger HUB einziehen ist es wieder Zeit für eine Aufnahme. CAMPUS COLLECTIVE heißt eine der neusten Ideen von Campus für Christus und verbindet zwei tiefe Leidenschaften einiger Mitarbeitender: Musik und Jesus. Simon Taglauer und Daniela Hogger, das Leitungsteam von central arts Deutschland, erzählen von ihrem neuen Lieblingsprojekt und ihrer neusten Single.
Zum Anfang einmal ganz kurz zusammengefasst: Wer oder was ist CAMPUS COLLECTIVE?
CAMPUS COLLECTIVE ist das Lobpreis Kollektiv von Campus für Christus Deutschland. Unser gemeinsames Herz schlägt für handgemachten, authentischen Worship, der Menschen in die Gegenwart Gottes führt und Gemeinden konfessionsübergreifend verbindet.
Wieso dachte sich eine Evangeliumsbewegung: „Wir brauchen eine Band“? Was war die Vision dahinter?
Als Missionswerk war es uns wichtig, Themen, die uns bewegen (z. B. Missio Dei, Gottes Liebe zu reflektieren, Sendung) auch in Songs Ausdruck zu geben. Wir sind eine Community, die den Lebensstil der Anbetung lebt, und diese Lieder helfen und erinnern uns, Gott im Fokus unserer Tätigkeit zu behalten.
Tatsächlich kam der Gedanke, ein Kollektiv zu gründen, erst, nachdem schon ein paar Songs entstanden waren. Rund um Flo und Jonny Stielper und uns, Daniela und Simon, ist dann daraus die Initiative von CAMPUS COLLECTIVE gestartet, getreu unserem CAMPUS-Wert „Wir machen’s einfach”. Wir haben damit das Ziel, auch Songs zu schreiben, die in Kirchen und Gemeinden in Deutschland gesungen werden und mit unserer Leidenschaft anstecken, Gottes Liebe in die Welt zu tragen.
Beschreibt doch einmal in euren Worten die Musik von CAMPUS COLLECTIVE.
Wir haben uns bewusst nicht auf einen Stil oder Genre beschränkt, sondern wollen auf eine hoffnungsvolle, fröhliche und geist-erfüllte Weise die Botschaft des Evangeliums zum Klingen bringen. Wir wollen dazu beitragen, dass Gottes Reich auf dieser Welt sichtbar wird – durch kreative Anbetung, ehrliche Texte und Musik, die Herz und Himmel verbindet.
Wie sieht eine typische Songwriting-Session von CAMPUS COLLECTIVE aus?
Picture this: ein Sofa, ein paar Snacks, eine Bibel und zwei Gitarren. Und der Wunsch, einfach einen guten (ok, natürlich auch bewegenden) Worship Song zu schreiben. Dann nehmen wir uns Zeit, auf den Heiligen Geist zu hören und lassen der Kreativität freien Lauf. Oder wir bringen ein Herzensthema mit, das endlich mal vertont werden will. Manchmal entsteht so ein Song direkt an einem Tag, wie bei „Sende mich”, manchmal ist es aber auch ein längerer kreativer Prozess.
Nach eurem ersten Song „Sende mich“ habt ihr vor kurzem eure zweite Single „Durch deinen Geist“ released. Worum geht es in dem Lied?
Dieses Lied ist rund um den Bibelvers aus Sacharja 4,6 (EÜ) entstanden: „…Nicht durch Macht, nicht durch Kraft, allein durch meinen Geist! – spricht der HERR der Heerscharen.” Einer unserer CAMPUS-Werte lautet: „Wir leben geisterfüllt”. Das wollten wir in diesem Song verpacken.
Die Aussage im Chorus „Komm, weh!” ist ähnlich wie der Pfingsthymnus ein Ruf, bzw. Ausdruck einer Sehnsucht nach dem Heiligen Geist und seinem Wirken unter und durch uns. Wir dürfen singend erinnert werden, dass wir es nicht aus eigener Kraft schaffen müssen, sondern im Vertrauen auf den Heiligen Geist handeln dürfen.
Habt ihr eine persönliche Lieblingsstelle und warum?
Im ersten Vers heißt es in einer Zeile: „Du sehnst dich nach Freunden, die aus Liebe dir folgen, die das Wehen deines Windes spüren”. Jesus sehnt sich nicht nur nach „Arbeitern” in seinem Reich, die ihm aus purem Pflichtgefühl heraus folgen, sondern nach Freunden, die sich von ihm geliebt wissen und dadurch ihn und andere lieben können. Wir wünschen uns und allen Nachfolgern Jesu, dass wir immer mehr aus dieser engen und vertrauten Beziehung mit Christus leben dürfen, denn nur dann können wir wirklich seine Liebe weitergeben.
Was wünscht ihr euch, mit dem Song auszulösen?
Wir träumen davon, dass wir als Gesandte an Christi statt so vom Geist Gottes erfüllt sind, dass er durch uns die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft und auch unser persönliches Umfeld durchströmen kann. Erst durch seine Präsenz und sein Wirken wird auch die örtliche Kirchengemeinde zu einem lebendigen Ort, wo Menschen Gott begegnen und dadurch verändert werden. Unser Gebet ist, dass durch diesen Song der Heilige Geist noch mehr Einzug findet in unser persönliches Leben und auch in unseren Gemeinden.
Wo kann man eure Musik hören und/oder kaufen?
Unsere Musik ist bei allen Streaming Plattformen, wie Spotify, Apple Music, Youtube oder iTunes verfügbar. Gerne kann man natürlich auch Campus für Christus mit einer Spende unterstützen, damit wir unsere Arbeit mit CAMPUS COLLECTIVE weiter voranbringen können.
Gibt es die Möglichkeit, euch live zu erleben?
Spätestens auf der REFLECT 27 und wenn ihr uns vorher gerne buchen wollt für eure Veranstaltung, dann schreibt gerne eine Mail an collective@campus-d.de.
Mitch K. – Mitarbeiterin creative lab
CAMPUS COLLECTIVE – Durch deinen Geist Lyrics
Vers 1
Du bist auf der Suche nach offenen Herzen
Die in Erwartung auf dein Reden hören
Du sehnst dich nach Freunden
Die aus Liebe dir folgen
Die das Wehen deines Windes spüren
Chorus 1
Komm, weh
Hauch du neues Leben ein
Wunder werden Wirklichkeit
Komm, weh
Wir wollen dein Reich kommen sehen
Durch deinen Geist soll es geschehen
Vers 2
Meine Agenda und all meine Pläne
Geb ich voll Vertrauen an dich ab
Auch wenn ich begrenzt bin
Bleibt dein Wirken beständig
In meiner Schwachheit zeigt sich deine Kraft
Bridge 1
Dort wo dein Atem weht
Wird alles möglich, weil du in uns lebst
Dein Wille soll geschehn
Wohin du uns vorausziehst, wollen wir gehen
Daniela Hogger, Simon Taglauer
CCLI-Liednummer 7273864
© 2025 Campus Collective
Nutzung ausschließlich im Rahmen der SongSelect®-
CCLI-Lizenznummer 1213091
Es ist wieder soweit: Die Zimmer sind geputzt, der Crepé-Stand steht bereit und das Wetter ist herrlich. Rund 200 Campus- und GAiN-Mitarbeitende mit ihren Familien treffen sich zur alljährlich Mitarbeitenden-Tagung „MAT” im Monbachtal bei Bad Liebenzell.
Passend zum Motto der Gästehäuser „Dem Leben begegnen” war das Kernthema der diesjährigen MAT unsere „Lebensregel”. Wie können wir in einer rastlosen Welt aufmerksam leben und die Kraft der bewussten Präsenz entdecken? Wie können wir zu wachen Zeugen werden, die achtsam und präsent durchs Leben gehen und unterbrechbar bleiben für die Nöte unserer Mitmenschen?
Der Programmablauf hat die drei Lebensregeln des Leitungsteams deutlich widergespiegelt: Wir haben großzügig auf Erfolge und neue Mitarbeitende angestoßen. Wir waren aufmerksam in der Anbetung und im Lobpreis und wir durften in aller Einfachheit gemeinsam das Abendmahl feiern. Auch unsere verschiedenen Arbeitsbereiche kam zum Ausdruck: Ob bei der Lobpreiszeit mit
Auch im Freizeitprogramm waren die Campus-Arbeitsbereiche stark vertreten. So konnten alle
Nacht auf Tag 2
Nacht auf Tag 3
Tag 3
Sie wünschen sich Frieden – natürlich. Aber auch, in die Berge reisen zu können, Barbier zu werden oder einen eigenen Computer zu besitzen.
„Sich auf den Weg machen.
Defintiv ein Format, dass man in Zukunft des Öfteren in den Dates von central.arts entdecken wird!
Das stärkste Echo fand Dominik Klenk mit seiner Herausforderung an uns, die drei prägenden Lebensbereiche „Spiritualität”, „Beziehungen” und „Arbeit” bewusst und entschieden in eine gesunde fruchtbare Relation und Rangfolge zu setzen. Durch ihn angeregt setzten wir uns zudem einmal mehr mit unseren Wurzeln auseinander. Dazu waren Hanspeter und Vreni Nüesch, einstige Leiter von Campus für Christus Schweiz, eingeladen. Hanspeter konnte uns authentisch von seinen vielen, in ihm tiefe Spuren hinterlassenden Begegnungen, mit unserem Gründer, Dr. Bill Bright (USA), erzählen. Da sich unsere Community in den letzten vier Jahren deutlich verjüngt hat (weit über die Hälfte unserer Mitarbeitenden gingen bzw. kamen neu hinzu) bot dieser persönliche Bezug zu unseren Wurzeln gerade für unsere Neuen viel Erhellendes.
Das Highlight – so zeigen die Rückmeldungen – war für sehr viele von uns der „
bis rückenschauererzeugend, mit einladend hineinnehmendem Gebet und moderner, augenöffnender, veranschaulichender Grafik. Sechs Begegnungen mit Christus – rund ums Kreuz – für die Sinne in Szene gesetzt und in Buchform gepackt, sind ein bewusst platzierter Beitrag von uns, um gemeinsam am Kreuz wieder zum Staunen zu kommen. Um Zugang zum Kreuz zu finden, statt intern christlich fruchtlos darum zu streiten. 
Der abschließende Gottesdienst am Sonntag bot unserem Leiter Flo Stielper die Chance, das in diesen Tagen Gehörte und Bewegte in einen gemeinsamen Blick nach vorn zu formen, anzuknüpfen, weiterzuführen und uns herauszufordern, Jesus ordensinspiriert verbindlich nachzufolgen. Die Reaktionen darauf haben gezeigt: Die Botschaft kam an. Ermutigt, wertgeschätzt, beschwingt, orientiert und gesegnet konnten wir das Monbachtal verlassen, um zu leben, was wir gehört haben. 


